[2021-01] Einer Anwohnerin standen die Tränen in den Augen

Welche Erfahrungen sammelt ihr bei der Gartenpflege im Dortmunder Althoffblock?
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Morgenelfe
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[2021-01] Einer Anwohnerin standen die Tränen in den Augen

Beitrag von Morgenelfe »

Liebe Leserin und lieber Leser,

die Zeitung Ruhr-Nachrichten berichtete am 12. Januar darüber, wie einer Anwohnerin in Dortmund Scharnhorst die Tränen vor Traurigkeit in den Augen standen. Die junge Frau wohnt bereits seit 45 Jahren in der MSA Siedlung (Dortmund Scharnhorst). Dort erfreute sie sich stets über die vielen Bäume und Sträucher. Sie erinnert sich noch, schon als Kind die leckeren Haselnüsse aufgesammelt zu haben. Oder auch die japanischen Zierkirschen bedeuteten ihr stets sehr viel. Wer die Bilder betrachtet, kann erahnen, welcher Raubbau an der Natur getrieben wurde. Früher war der Zaun nicht zu sehen, weil alles dicht bewachsen war. Heute sind nicht einmal die Wurzeln übriggeblieben.

Die komplette Berichterstattung kann auch auf der Seite Ruhr Nachrichten nachgelesen werden.

Mit Klimaschutz, wie es auch schon die Bewohnerin in dem Bericht anmerkte, haben solche Aktionen nichts zu tun. Gerade in diesen Zeiten bemerke ich an vielen Stellen viel Holzschnitt, dessen Sinn ich überhaupt nicht nachvollziehen kann. Pflege- oder Beischnitt ist manchmal notwendig und sinnvoll, doch für diese Radikalschnitte bis hin zu Rodungen, habe ich kein Verständnis. Ich frage mich dabei: "Hat der Mensch keine anderen Probleme? Dann geht es ihm viel zu gut." Der Mensch erstickt fast in dieser Pandemie, doch Energie für solche sinnlosen Rodungen findet er immer noch.

Eure Morgenelfe.



Einer Anwohnerin standen die Tränen in den Augen

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